
Im Süden von Berlin ensteht mit S-Bahn-Anschluss ein Wohngebiet der Superlative: Teltow Seehof, ein Wohngebiet mit Ambiente.
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Das Baugebiet Das Plangebiet befindet sich unweit der Stadtgrenze zu Berlin. Das Grundstück umfasst knapp 5 Hektar und weist keine Höhenunterschiede auf. In nördlicher Richtung grenzt die für Seehof typische kleinteilige, aufgelockerte Wohnbebauung mit altem Baumbestand an. Nach Süden hin endet die Bebauung und es schließt sich eine geschützte Grünfläche an. Der städtebauliche Entwurf wird die positiven Elemente der benachbarten Bebauung aufnehmen und ergänzen. So soll ein zukunftsfähiges und komfortables Wohnquartier entstehen, das in der Tradition des Seehofs wurzelt und sich an den Bedürfnissen der künftigen Nutzer ausrichtet. Auf dem Plangebiet werden Einfamilienhäuser entstehen mit einer Fläche von 500 bis 700 qm. Zur optimalen baulichen Ausnutzung der Grundstücke liegen die Grundstücksbreiten zwischen 18 und 25 Metern bei Grundstückstiefen bis 32 m. Die maximale Bebaubarkeit soll mit einer GRZ von 0,25 und einer Traufhöhe von 6,50 m über Gelände begrenzt werden. Das bedeutet, dass auf einem 600 qm großen Grundstück ein Gebäude mit einer Grundfläche von 150 qm in 2-geschossiger Bauweise errichtet werden kann (zuzüglich Nebenflächen). Dies entspricht einer anrechenbaren Wohnfläche von ca. 225 qm. Damit kann der Bauherr auch den energierelevanten Herausforderungen unserer Zeit begegnen (Geothermie etc.). Die Baugrenzen liegen in der Regel 5 m von den Entschließungsstraßen zurück. Carports und Garagen sollen ebenfalls einen Abstand von 5 m zur Straße aufweisen. Damit ergibt sich ein großzügiges durchgrüntes Straßenbild, wie es auch in den bestehenden Wohnquartieren in Seehof zu finden ist. Die rückwärtigen Bebauungsgrenzen wurden nach dem Prinzip von Licht, Luft und Sonne konzipiert, das heißt, die sich gegenüberliegenden Baukörper müssen unabhängig von ihren Abstandsflächen i.d.R. einen Mindestabstand von 10 m einhalten. Mit über 3.000 qm öffentlicher Grünfläche (7,5% der Gesamtfläche), sowie 32 Straßenbäumen wird dem Bedarf nach Wohnqualität Rechnung getragen. Auf einer Fläche von 850 qm der Grünfläche werden kleine Kinderspielplätze auf das Wohngebiet verteilt. Die gesamte Erschließung von Verkehr und Medien erfolgt zum einen durch die Osdorfer und Lessing Straße, die auch zur besseren Befahrbarkeit auf insgesamt 9,75 m verbreitert werden soll, zum anderen über die das Areal durchziehende Planstraße. Sie soll am südlichen Rand die Osdorfer mit der Lessing Straße auf Höhe der Gerhard-Hauptmann-Straße verbinden. Ein Fuß- und Radweg bietet darüber hinaus den Anschluss an die nördliche Maxim-Gorki-Straße. Ergänzt werden die Straßen durch Wohnwege, die zurückliegende Grundstücke erschließen und nur von den Anliegern befahren werden dürfen. Zur Unterbringung des Besucherverkehrs sollen verteilt im Plangebiet insgesamt 19 Stellplätze errichtet werden. |

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